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Frauenschutzwohnung
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Leben ohne Angst vor Gewalt
ist für jede bedrohte und misshandelte Frau und ihre Kinder möglich
... in der Frauen- und Kinderschutzwohnung des Vereins zur Förderung von Fraueninitiativen Frauenzentrum "Regenbogen" e.V. Döbeln
Jede betroffene Frau erreicht die Schutzwohnung Tag und Nacht unter:
03431 / 61 55 92 oder 0171 / 96 82 597.
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Wege in die Frauen- und Kinderschutzwohnung
Der erste Kontakt erfolgt über ein Telefonat.
Unter der Rufnummer 03431-615592 erreichen Sie rund um die Uhr eine Mitarbeiterin. In einem persönlichen Gespräch können Sie klären, ob der Aufenthalt im Frauenhaus das Richtige für Sie ist. Anschließend werden mit Ihnen Ort und Zeit eines Treffens vereinbart. Dort werden Sie abgeholt und zur Schutzwohnung begleitet. Im anschließenden Aufnahmegespräch werden erste wichtige Fragen und Formalitäten geklärt.
Bei Ihrem Weg in die Schutzwohnung steht die Sicherheit an erster Stelle. Wenn es Ihnen aufgrund der akuten Gefahrensituation nicht möglich ist, wichtige Dokumente und Kleidung mitzubringen, können Sie trotzdem zu uns kommen. Unterlagen und andere persönliche Dinge werden zu einem späteren Zeitpunkt aus der Wohnung geholt.
Wenn es Ihnen möglich ist, den Weg in die Frauen- und Kinderschutzwohnung vorzubereiten, sollten Sie bereits vorher Kontakt mit uns aufnehmen. In einem Gespräch erfahren Sie, was Sie im Frauenhaus erwartet und wie Sie den Einzug am besten planen und realisieren können.
An folgende Dokumente und persönlichen Dinge sollten Sie denken:
- Ausweis(e)
- Geld / Geldkarte
- Krankenversicherungskarte(n)
- wichtige Unterlagen, wie z.B. letzter ALG-II-Bescheid, Mietvertrag, Geburtsurkunden, Scheidungsurteil, Eheurkunde, Wohngeldbescheid, Kindergeldbescheid...
- ausreichend Kleidung
- Hygieneartikel
- Schulsachen für Ihre Kinder
- Spielzeug, Lieblingskuscheltier der Kinder...
- wichtige Medikamente
- Wohnungsschlüssel Ihrer bisherigen Wohnung
Haustiere sind im Frauenhaus leider nicht erlaubt.
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Das Wichtigste auf einen Blick
Wir bieten Schutz, Unterkunft und Beratung für Frauen und ihre Kinder, die von Gewalt betroffen sind.
Unter Gewalt verstehen wir nicht nur Schläge und Tritte.
Gewalt beginnt, wenn Betroffene unterdrückt, beherrscht und kontrolliert werden.
Gewalt ist daher jedes Verhalten, das sich auf körperlicher, seelischer, sexueller, sozialer und emotionaler Ebene schädigend auswirkt und die Betroffenen daran hindert, ihr Leben selbst bestimmt zu gestalten.
Unsere Angebote richten sich an alle Frauen, unabhängig von ihrer Kultur, ihrer Religion, ihrer Herkunft und ihrem finanziellen Hintergrund.
Sie haben ein Recht auf ein Leben ohne Gewalt!
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Kinder
Kinder sind in einer ganz besonderen Weise von Gewalt im häuslichen Bereich oder zwischen ihren Eltern betroffen.
Sie verstehen oftmals nicht, warum sich ihre Eltern oder Bezugspersonen streiten und schlagen.
Sie stehen hilflos daneben, fühlen sich für die Gewalt verantwortlich oder werden ebenfalls unterdrückt, gedemütigt, körperlich und seelisch verletzt.
Im geschützten Gesprächsrahmen wird es den Kindern bei uns ermöglicht, über das Erlebte, ihre Ängste und Wünsche zu sprechen.
Ihrem Alter entsprechend werden auch die Gründe für Gewalt in der Familie angesprochen.
Zusätzlich gibt es Gruppen- und Freizeitangebote sowie bei Bedarf Hausaufgabenhilfe im Mädchentreff des Frauenzentrums in der Zwingerstrasse 3/4.
In der Schutzwohnung werden Mädchen jeden Alters und Jungen bis 16 Jahre zusammen mit ihrer Mutter aufgenommen.
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Blick in die Frauen- und Kinderschutzwohnung
In der Schutzwohnung gibt es vier unterschiedlich große Zimmer. Jede Frau bekommt für sich und ihre Kinder ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt. Die Wohnräume sind modern und freundlich eingerichtet und können nach Bedarf mit einem Reisekinderbett aufgestockt werden. Bettwäsche und Handtücher stellen wir zur Verfügung.
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Häufige Fragen vor einer Aufnahme in der Frauen- und Kinderschutzwohnung
Was muss ich mitbringen, wenn ich ins Frauenhaus komme?
Bitte bringen Sie möglichst Ausweise/Pässe, Wohnungsschlüssel, Krankenversicherungskarte, Bargeld und Bankkarte/Sparbücher, Geburts- und Heiratsurkunden, Lohnsteuerkarte, Sozialversicherungsausweis, Zeugnisse, Impfpässe, Lieblingsspielzeug Ihrer Kinder, Schul- und Kindergartensachen mit. Haustiere dürfen leider nicht mitgebracht werden.
Wie lange kann ich im Frauenhaus bleiben?
So lange Sie Schutz und Beratung benötigen.
Gibt es auch Frauen, die nicht aufgenommen werden?
Frauen, die unter schwerwiegenden psychischen Erkrankungen leiden, suchtmittelabhängig oder obdachlos sind.
Wer bezahlt für das Frauenhaus?
Frauen ohne eigenes Einkommen und Vermögen haben Anspruch auf ALG II, Frauen mit eigenem Einkommen bezahlen ihre Unterkunftskosten ganz oder teilweise selbst.
Ich bin nicht sicher, ob ich es allein schaffe, mit den Ämtern, mit dem Geld, mit den Kindern....
Sie erhalten Beratung und Hilfe bei allen anfallenden Angelegenheiten und Fragen.
Was passiert mit mir im Frauenhaus?
Sie besprechen mit den Mitarbeiterinnen Ihre Situation und haben die Möglichkeit, neue Perspektiven zu entwickeln.
Wer kocht für uns? Wer putzt?
Sie führen selbst Ihren Haushalt für sich und Ihre Kinder und Sie sind für den Putzdienst mit zuständig.
Wer kümmert sich dort um meine Kinder?
Sie betreuen Ihre Kinder selbstverantwortlich und erfahren Unterstützung und stundenweise Entlastung.
Gerne sind wir bereit, Ihre individuelle Situation telefonisch oder persönlich in einem Vorgespräch zu klären.
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Wichtige und interessante Links
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